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Heinz Zwernemann

Künstler

                                 


 

.    Intentionen zu meinen Werken

 

Die intensive Auseinandersetzung mit gestalterischen Aufgaben im Bereich Design, weckte bei mir das Interesse an der künstlerischen Arbeit. In der Malerei wurde das Hauptthema in meinen Werken die facettenreiche Vielschichtigkeit menschlicher Existenz. Eine unerschöpfliche Zahl von Aspekten des Lebens. Phänomene wie z.B. Hoffnung, Freude, Enttäuschung, neben vielen anderen Themen wurden inhaltlich in den abstrakten Bildern erarbeitet. Bei meiner ausgeprägten Neugierde, habe ich immer versucht, Farbe in all ihren wechselseitigen Beziehungen, Harmonien und Klängen, in ihren räumlichen und flächigen Wirkungen, aber auch in ihren Dissonanzen, experimentell auszuloten. Das Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit, Statik und Dynamik ist Grundlage für meine Arbeiten. So entstanden in den letzten Jahren umfangreiche Werke. Als Medium habe ich meistens Acryl- bzw. Ölfarben auf Leinwand eingesetzt. Hinzu kamen Materialien, wie Sand, Eisen, Holz, Glas, Marmor und Kunststoffe die gestalterisch bei Bildern und Objekten Verwendung fanden.

H.Z.

 

 

Ausstellung im Dormitorium Asbeck 2011

In der Regel arbeite ich Themen bezogen.

In dieser Ausstellung spiegelte sich das Thema Paare in der Kunst wieder

PAART     ART

Der Begriff Paar beinhaltet für mich menschliche Beziehungen. Dabei geht es mir nicht nur um die Darstellung von Menschen, sondern um die Darstellung von Gefühlen, von Beziehungen, von Kommunikation – aber auch von Nicht-Kommunikation.

Um das in den Bildern zum Ausdruck zu bringen, habe ich die Menschen  von Hüllen und Masken befreit und mit lediglich skizzierten Körpern dargestellt.

Der Raum, das Umfeld - ist ebenso unbestimmt wie die Figuren.

Er wird aufgelöst- wird zu einem "Hell-Dunkel-Kontrast", zu einer unbestimmten

dunklen oder hellen Fläche.

Der Raum, das Umfeld ist allerdings ebenso bedeutend wie die Figuren.

Entscheidend  sind die Gesten der Menschen, die Stellung der Menschen zueinander, die Position im Raum.

Meine Bilder sind sicherlich Ausdruck eigener Erlebnisse und Erfahrungen, aber auch Ergebnisse von beobachteten Situationen oder kompositorischen Einfällen.

Jedes Bild hat auch seine Geschichte, dies zu wissen, ist für Sie jedoch,

so glaube ich, eher nebensächlich. Es würde Ihre Betrachtung stören und der eigenen Interpretation hinderlich sein.

Die Menschen in  meinen Bildern bleiben anonym. Sie haben  keine Gesichter.

Die Menschen sind keine Individuen, haben manchmal nicht einmal ein bestimmtes Geschlecht.

Stattdessen sind sie beispielhafte Gestalten für menschliche Reaktionen, für den Umgang von Menschen mit- und gegeneinander.

So entstanden Bilder der Freude und auch der Angst der Menschen, miteinander umzugehen,

der vielen Zweifel, die Menschen von sich und anderen haben,

Bilder vom Zögern, vom aufeinander Zugehen.

Die Bilder spiegeln die Distanz zwischen den Menschen, auch und gerade, wenn sie sich nahe sein wollen.

Dabei erzähle ich keine Geschichten in den Bildern, sie zeigen vielmehr Ausschnitte aus dem Leben. Ich halte in den Bildern nur Momente fest.

Es gibt in den Bildern kein genaues Davor, kein "Wie-kam-es-dazu", aber es gibt auch kein "Was-wird-daraus". Ursachen und Folgen der dargestellten Situationen     bleiben immer offen.

Ich möchte Sie durch die Bilder auffordern, die Geschichten von Ursachen und Folgen selbst zu suchen, selbst zu finden.

Um die Art der Kommunikation, wie sie in den einzelnen Bildern dargestellt wird, zu ergründen, bedarf es Ihrer Fantasie.

Deswegen werden Sie auch keine Titel unter meinen Werken finden.

Ich möchte sie in ihrer Interpretation nicht festlegen

Ich hoffe, Sie werden sich ihr eigenes Bild machen können.

So spiegelt sich in den Bildern nicht nur der Künstler, sondern immer auch

der Betrachter wieder.

 

Heinz Zwernemann

 

 Künstlerische   Ausbildung

 

 1988 - 1990                 Beginn der künstlerisch Aktivitäten mit                                       mehrwöchigen Studienaufenthalten in der                                       Toscana (Nähe Florenz)

 1991 - 1994                  Studium an der Akademie für Gestaltung in                                       Münster, mit den Schwerpunkten: Kunst-                                       und Kulturgeschichte.

                                      Ergänzende Studien in Paris, Prag, Barcelona                                       und Berlin.

 1995 - 2010                 regelm. Studien an der Europäischen                                       Akademie für bildende Kunst in Trier

 2008 -2012                    Studien an der "Kunstakademie Bad                                       "Reichenhall

 1997 - 2001                  Mitglied im Spektrum 77                                       (Künstlervereinigung in Münster)

 2002 - 2011                 jährliche Symposien mit der Tingsrydgruppe in                                       Südschweden

 seit 1998                      Mitglied im "Network 88 Baden-Baden e.V."

 2002 - 2005                 Mitglied im "Kunstverein Sentmaring" Münster       

 seit 2005                        Mitglied in der IKAH (Interessengemeinschaft

                                                  Kunst am Hawerkamp)

     

 

 Treffen in Südschweden mit Mitgliedern der Tingsydgruppe

 

 

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